Wenn die Erinnerungen verschwinden - Demenz im Alltag
Immer mehr Menschen sind von einer neurologischen Krankheit betroffen. Ein grosser Teil der Gesell schaft muss mit den Folgen dieser Krankheiten im Alltag leben. Es gibt beinahe in jedem Dorf – beinahe in jeder Strasse Menschen, die an solchen Krankheiten leiden. Eine der häufigsten neurologischen Krankhei ten im höheren Alter stellt Demenz, also die Erkrankung des Gedächtnisses dar. Das Ziel der vorliegenden Maturitätsarbeit ist demnach herauszufinden, wie Menschen mit Demenz im Alltag leben und welche Ein schränkungen die Betroffenen und Angehörigen erfahren müssen. Es kommen folgende Fragen auf: Wel che Unterschiede gibt es im Leben einer demenzbetroffenen Person im Vergleich zu früher? Was begüns tigt oder reduziert das Risiko, an Demenz zu erkranken? Vorstellbar ist es, dass viele Demenzbetroffene ihren Hobbies und Aktivitäten nicht mehr nachgehen können und Unterstützung im Alltag von Pflegeper sonen oder Angehörigen benötigen. Die vorliegende Arbeit beabsichtigt, Unwissen und Vorurteile gegen über Demenz aus dem Weg zu räumen, um Platz für Wissen und Verständnis für die Krankheit zu schaffen. Erreicht wird dies mithilfe der Produktion eines Dokumentarfilms, in dem unter anderem auf persönliche Erfahrungen mit Demenz von Betroffenen, sowie Angehörigen eingegangen wird. Im Laufe der Arbeit wird sich zeigen, dass Menschen mit Demenz oft nicht mehr in der Lage sind, selbständig gewisse Aktivitäten auszuführen, sich aber nicht bewusst machen können, dass sie an Demenz erkrankt sind und nicht mehr selbstständig leben können. Auch Angehörigen wird es schwerfallen, diese Krankheit zu akzeptieren. De menz betrifft so viele Menschen jeglichen Alters und daher ist es wichtig und wird es auch wichtig sein, in der Zukunft die Betroffenen in der Gesellschaft einzubeziehen. Die Ergebnisse der Arbeit bestätigen, dass Aufklärung für die Krankheit Demenz und ihren Umgang erforderlich ist, damit die Betroffenen und Ange hörigen Toleranz, Verständnis und Beistand erfahren.