Disziplinarische Massnahmen in der Sekundarstufe I

Diese Masterarbeit beschäftigt sich mit der Frage worin sich die Regelwerke der Sekundarstufe 1 denen Lernende unterworfen sind mit deren möglichen Sanktionen von fünf ausgewählten Sekundarschulen im Kanton Thurgau unterscheiden Dabei wird untersucht welche Regeln in den Schulordnungen festgehalten sind welche Disziplinarmassnahmen von den Schulen vorgesehen sind und wie detailliert diese sind Die Arbeit ist eine Literaturarbeit Zuerst wurden die gesetzlichen Grundlagen der Disziplinarmassnahmen erarbeitet Dafür wurden die Rechtsgrundlagen des Kantons Thurgau mit den Regelungen der Kantone Schaffhausen St Gallen und Zürich verglichen um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu erkennen Die gesetzlichen Grundlagen in Bezug auf die Disziplinarmassnahmen im Kanton Thurgau fallen im Vergleich zu den anderen Kantonen eher spärlich aus Der Vergleich der Regelwerke der Sekundarstufe 1 zeigt dass die Schulen durch die gemeinsame gesetzliche Grundlage bei Disziplinarmassnahmen ähnlich vorgehen Die Strukturierung der Stufen der Disziplinarmassnahmen sind bei den Regelwerken fast identisch Auffällig ist zudem dass viele Regelwerke Raum für individuelle Massnahmen lassen was einerseits pädagogische Flexibilität andererseits aber auch Unsicherheiten mit sich bringen kann Zusammenfassen lässt sich festhalten dass rechtlich fundierte und klar formulierte Regelwerke ein wichtiges Instrument im Schulalltag sind Wie diese Regelwerke praktisch umgesetzt werden und welche Wirkungen die einzelnen Massnahmen haben bleibt offen Eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Perspektive der betroffenen Lehrpersonen und Schülerinnen und Schülern könnte weitere interessante Erkenntnisse liefern.

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