Momente des Scheiterns im Film Moneyball (2011) : Eine Analyse mit Fokus auf die gesellschaftliche Ebene

Film fasziniert mich schon, seit ich denken kann. Nichts entzieht mich dermassen der Realität und zieht mich in den Bann einer unbekannten Welt, wie dieses Medium. Wenn ich einen ganzen Tag nur etwas machen könnte, dann wäre ein gemütlicher Serien-Binge meine erste Wahl. Vorerst beschränkte sich meine Beziehung mit Film auf die eines Konsumenten. Während meiner Gymnasialzeit kamen einige meiner engen Freunde und ich auf den Geschmack, unsere eigenen Welten und Geschichten auf die Leinwand zu bringen. Das Entstehenlassen eigener Filme eröffnete für mich eine neue Perspektive auf das Medium – ich konnte nun nicht nur Kreationen anderer wahrnehmen, sondern selbst mit Film kommunizieren. Ausserdem wuchs auch mein Respekt für den Aufwand, der mit einer Filmproduktion einhergeht. Wir drehten bloss Kurzfilme – Welches Engagement ein ganzer Spielfilm benötigt, ist für mich noch immer erstaunlich. Eines aber wusste ich schon zu jener Zeit, nämlich dass mir das Konzept Film Spass macht, ob als Konsument oder Produzent, und so war auch das Endprodukt meiner Maturaarbeit ein Kurzfilm. Ich bereue diese Entscheidung keine Sekunde und so schien für mich naheliegend, dass ich auch für meine Masterarbeit thematisch etwas in diese Richtung wählen würde. Ich wollte diese Gelegenheit nutzen, um das Medium Film auch aus einer wissenschaftlichen Perspektive kennenzulernen und dabei akribisch einen Aspekt eines Filmes zu analysieren. Besonders reizend schien mir an dieser Idee, dass ich Facetten über einen Film erfahren würde, die ich sonst nicht beachtet hätte und die es mir ermöglichen weiter zu denken, als dies beim blossen Unterhaltungskonsum möglich wäre. Auf diesem Gedanken basiert die vorliegende Masterarbeit: Den Interpretationshorizont auf andere Ebenen zu erweitern und schliesslich auch eine Erkenntnis aus dieser Vorgehensweise für den Lehrberuf zu erlangen.

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