Vorstellungsbildung im Schattenspiel : Die Bedeutung von Schattentheater im Kontext der Imaginationsförderung in der Kunstpädagogik

Diese Arbeit untersucht das Potenzial des Schattentheaters zur Förderung imaginativer Kompetenzen im bildnerischen Gestalten der Primarstufe. Basierend auf kunstpädagogischen und psychologischen Konzepten wird aufgezeigt, wie Imagination – in Form von Kreativität, Empathie und räumlichem Vorstellungsvermögen – durch Schattenspiel angeregt werden kann. Im Fokus steht die ästhetische Unbestimmtheit des Schattenspiels, die projektive Leerstellen schafft und imaginative Prozesse anregt. Roman Ingardens Konzept der Unbestimmtheitsstelle sowie Hubert Sowas Theorie des kooperativen Vorstellens dienen als theoretische Bezugspunkte. Die Analyse ausgewählter Unterrichtsvorhaben verdeutlicht, wie Schattentheater als Medium für gemeinsames bildnerisches und szenisches Denken und Vorstellen wirksam werden kann. Die Arbeit zeigt, dass Schattentheater ein vielseitiges didaktisches Mittel zur Förderung von Imagination im Kunstunterricht darstellt, und sie liefert praxisnahe Impulse für eine performative, interdisziplinär ausgerichtete Kunstpädagogik.

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